Wiederkehrende Arbeit reduzieren
Ähnliche Geometrien, bekannte Werkzeuge und bewährte Strategien müssen nicht bei jedem Auftrag neu aufgebaut werden. Was sich wiederholt, sollte vorbereitet und automatisiert werden.
CAM-Automatisierung und KI
In der Lohnfertigung steigen Teilevarianz, Termindruck und Automatisierungsgrad. Entscheidend wird, ob genug sichere NC-Programme rechtzeitig bereitstehen. Pimpel hilft, wiederkehrende CAM-Arbeit zu standardisieren, zu automatisieren und KI nur dort einzusetzen, wo Werkzeuge, Strategien, Teilefamilien und Maschinenwissen fachlich vorbereitet sind.
Wenn der NC-Programm-Output steigen muss
Viele Betriebe bauen Maschinen, Paletten und Roboter für mannlose Laufzeit aus. Damit diese Laufzeit entsteht, müssen vorher genügend sichere NC-Programme bereitstehen. Dort wird CAM zur Engstelle: wechselnde Teile, knappe Termine, fehlende Fachkräfte und zu viel wiederkehrende Programmierarbeit.
Pimpel hilft, diese Programmierarbeit stärker zu standardisieren und zu automatisieren. Werkzeuge, Strategien, Bearbeitungslogik, Teilefamilien und Maschinenbesonderheiten werden so vorbereitet, dass Programme schneller entstehen und KI nur dort unterstützt, wo die fachlichen Grundlagen stimmen.
Nutzen für die Fertigung
Der Nutzen zeigt sich, wenn mit derselben Mannschaft mehr fertigungssichere NC-Programme entstehen. Entscheidend ist nicht ein einzelnes schnelleres Programm, sondern mehr Output aus dem gesamten CAM-Prozess.
Ähnliche Geometrien, bekannte Werkzeuge und bewährte Strategien müssen nicht bei jedem Auftrag neu aufgebaut werden. Was sich wiederholt, sollte vorbereitet und automatisiert werden.
Erfahrene CAM-Programmierer sollen nicht ihre Zeit mit Routinearbeit verlieren. Sie werden dort gebraucht, wo schwierige Teile, Sonderfälle, Maschinenbesonderheiten und kritische Entscheidungen anstehen.
Wenn Strategien, Werkzeuge und Regeln im System sichtbar sind, müssen neue Programmierer nicht alles aus Zuruf lernen. Sie arbeiten schneller nach bewährten Standards und machen weniger vermeidbare Umwege.
KI darf den CAM-Prozess unterstützen, aber nicht blind steuern. Vorschläge müssen auf Werkzeugdaten, Bearbeitungsstrategien, Maschinenwissen und klaren Regeln beruhen. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Betrieb.
Lösungsfelder
CAM-Automatisierung beginnt nicht mit einem Knopf. Sie beginnt damit, wiederkehrende Entscheidungen im Programmierprozess sichtbar zu machen. Erst dann können Regeln, Vorlagen, Automatismen und KI-Unterstützung daraus entstehen.
Auch bei hoher Teilevarianz wiederholen sich Geometrien, Features, Materialien, Spannlagen und Bearbeitungen. Dort liegt der erste Ansatzpunkt für wirtschaftliche CAM-Automatisierung.
Automatisierung funktioniert nur, wenn klar ist, welche Werkzeuge, Schnittwerte, Bearbeitungsstrategien und Maschinenregeln gelten. Ungepflegte Daten erzeugen keine bessere Automatisierung, sondern neue Fehlerquellen.
Erfahrungswissen wird in wiederverwendbare Strukturen übersetzt. Daraus entstehen Vorlagen, Regeln und Abläufe, die Programme schneller vorbereiten und die Abhängigkeit von einzelnen Spezialisten senken.
KI kann dort helfen, wo Muster erkennbar sind und Entscheidungen vorbereitet werden können. Sie ersetzt nicht das Fertigungswissen, sondern arbeitet mit den Regeln, Daten und Erfahrungen, die der Betrieb vorgibt.
Produktivität im CAM
Bei Lohnfertigern entscheidet nicht nur die Laufzeit an der Maschine über die Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist auch, wie viele fertigungssichere NC-Programme aus dem CAM kommen. Wenn jedes neue Teil zu viel manuelle Programmierarbeit braucht, sinkt die Produktivität lange bevor die Maschine überhaupt läuft.
CAM-Automatisierung erhöht diesen Output. Wiederkehrende Arbeit wird vorbereitet, Entscheidungen werden nachvollziehbarer und Programme entstehen schneller. KI unterstützt dort, wo Regeln, Werkzeugdaten und Fertigungswissen fachlich vorbereitet sind.
Kundenerfolg
Pitmatec verbindet Hermle-Automatisierung, standardisierte Abläufe und CHECKitB4 zu einem digitalen Einfahrprozess für komplexe Einzelteile.
Aufgabenstellung
Hochkomplexe Einzelteile und Kleinserien sollten wirtschaftlich, automatisiert und mit maximaler Prozesssicherheit gefertigt werden.
Lösung
CHECKitB4 bildet die Hermle-Maschinen virtuell ab und prüft CAM-Programme sowie direkt an der Siemens-Steuerung erstellte ShopMill-Programme vor dem realen Lauf.
Kundennutzen
Sicheres mannloses Fertigen ab Losgröße 1, weniger Einfahraufwand, hohe Maschinenverfügbarkeit und eine vollständig digital abgesicherte Prozesskette.
„CHECKitB4 hat unsere Fertigung auf ein neues Level gehoben. Wir können heute Bauteile mannlos fertigen, die früher viel Einfahrzeit gebraucht haben.“
FAQ
Entscheidend ist, ob mit der vorhandenen Mannschaft mehr sichere NC-Programme entstehen, erfahrene Programmierer entlastet werden und wechselnde Teile schneller an die Maschine kommen.
Orientierungsgespräch
Wenn Losgröße eins und Kleinstserien automatisiert gefertigt werden sollen, muss die CAM-Programmierung mehr Output liefern. Wir zeigen, welche CAM-Regeln, Bearbeitungsentscheidungen und wiederkehrenden Abläufe automatisiert werden können und wo KI fachlich unterstützt.